Die Drachenhöhle am Graner Berg

Aktualisiert: März 19

Unscheinbar am Westhang des Graner-Berg gelegen, befindet sich die Drachenhöhle unterhalb vom Flugplatz Wolfhagen-Granfeld.

Mystisch und leicht schaurig schaut der Eingang zur Drachenhöhle aus. Ornamente am Eingang und im Inneren der Höhle lassen einen leicht denken, dass die Höhle aus einer längst vergangenen Zeit stammt. Doch so alt ist die Höhle dann doch nicht.


"Wo der Drache wohnt!" - Um die Drachenhöhle am Graner Berg ranken sich viele Geschichten.


Durch Zufall bei Recherchen bin ich auf die Drachenhöhle gestoßen. Einige Monate zuvor schon einmal vor Ort gewesen, interessiert die Granberg-Türme beschaut. Nach dem rutschigen Abstieg vom Berggipfel aus, erreichte ich die Höhle. Die ersten Gedanken beim Anblick des Höhlenmundlochs wecken Erinnerungen. Erinnerungen an die eigenen Mutproben in Kindheits- und Jugendtagen. Aber auch jüngere Erinnerungen an Fledermäuse, die sich dort im Winterquartier eingenistet haben könnten. Mit Taschenlampe ausgerüstet, mache ich mich auf den Weg in die Höhle. Nach wenigen Metern merkte ich bereits einen deutlichen Temparaturunterschied. Es wird merklich wärmer. Pizzakartons und leere Flaschen zeugen von den jüngsten Besuchern. Dieser Ort ist bestimmt nach wie vor ein beliebtes Ziel für Jugendliche.


Nach einigen Verzweigungen erreiche ich das Ende des Tunnels. Den Blick nach oben folgend kann man sehen, dass es dort mal weitergehen sollte. Ob verschüttet oder nicht vollendet, kann man nicht genau ablesen. Ein Mythos besagt, dass es an dieser Stelle eine Verbindung zu den auf dem Berggipfel stehenden Türmen gegeben haben soll. Als eine Art Fluchttunnel. Wovor hätte geflüchtet werden sollen, kann nicht genau gesagt werden. Sind die Türme doch auch erst zwischen 1905 und 1909 entstanden.




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